Wintergäste aus dem Norden
In unmittelbarer Umgebung von Geiss-Nidda, gerade mal 5 Kilometer Luftlinie von uns entfernt, sind gestern wunderschöne Gäste aus dem Hohen Norden eingetroffen. Ganz offenkundig sind sie vor dem harten Winter in den nördlichen europäischen Gebieten geflohen. Ein großer Trupp von Singschwänen macht Rast und erholt sich auf den Äckern südlich des Unteren Knappensees von dem langen Flug. Sie haben sich zu den heimischen Höckerschwänen gesellt. Es lohnt sich also, unterwegs die Augen offen zu halten. Bei anhaltendem Winterwetter mit Schnee und Minusgraden könnten in den nächsten Tagen noch mehr Winterflüchtlinge aus Sibirien und Skandinavien hinzukommen. Kandidaten hierfür sind Enten aus den arktischen Meeren wie Samt-, Trauer- und Eisente, Bergfinken aus den Nadelwäldern Skandinaviens sowie Seidenschwänze aus der Taiga. Also auch im Winter raus in die Landschaft und die Natur beobachten. Das macht immer Freude und ist gesund. Bei rastenden Tieren wie Kranichen und Schwänen aber immer den nötigen Abstand halten, damit die Tiere nicht gestört werden. Gerade bei den niedrigen Temperaturen benötigen sie nach den langen Reisen, die oft über tausende von Kilometern gehen, Ruhe und Nahrung um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen.
