Feierliche Verleihung des Wetterauer Umweltschutzpreises 2025

Der Plenarsaal im Friedberger Kreishaus war mit rund 100 Gästen gut gefüllt. Grund war der diesjährige Umweltschutzpreis, der im feierlichen Rahmen verliehen wurde.

Gewürdigt wurde an diesem Abend der herausragende Einsatz von Sabine Tinz aus Münzenberg. Die Bandbreite ihrer Aktivitäten reicht von engagierter Vorstandsarbeit über den Schutz von Fledermäusen und Fragen der Biodiversität bis hin zum Thema Lichtverschmutzung. Sie hat den Verein Naturschutzgruppe Stadt Münzenberg, dessen Vorsitz Sabine Tinz seit über zwanzig Jahren innehat, ganz neu aufgestellt und deutlich geprägt. Eine neue Satzung, die Digitalisierung der Verwaltung sowie die Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung mit anderen Naturschutzvereinen führte zu einem starken Mitgliederzuwachs. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten bereichert die Naturschutzgruppe das Ortsleben in Münzenberg.

Die diesjährige Belobigung nahm Oswald Diehl aus Gedern für sein jahrzehntelanges Engagement im Seemenbachtal entgegen. Der 82-jährige hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, dass Seemenbachtal zu pflegen und dieses für Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer attraktiv zu halten.
Der Wetterauer Umweltschutzpreis gehört zu den ältesten seiner Art in ganz Deutschland. Seit 1980 verleiht ihn der Wetteraukreis an Einzelpersonen, Organisationen, Verbände, Unternehmen und Kommunen, „die sich – ohne dazu verpflichtet zu sein – vorbildlich und beispielhaft um die Erhaltung oder Förderung unserer natürlichen Umwelt verdient gemacht haben und damit das Wohl der Allgemeinheit gefördert haben“.

Mit dem Umweltschutzpreis ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verbunden. Der Preisträger der Belobigung erhält 500 Euro.

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