Wenn die Natur Hilfe braucht, wollen wir nicht nur zuschauen.
Wer in diesen Tagen rund um den Hausberg unterwegs ist, sieht die Folgen der anhaltenden Trockenheit überall. Felder und Wiesen sind ausgedörrt, Bäume leiden unter Wassermangel und viele natürliche Wasserstellen für unsere heimischen Wildtiere sind inzwischen ausgetrocknet.
Deshalb haben wir uns als Förderverein Hausbergturm gefragt: Was können wir ganz konkret tun?
Die Antwort war ziemlich schnell gefunden: Wasser bereitstellen.
An zwei Tagen haben unsere Vereinsmitglieder rund 25 zusätzliche Tränken und Wasserstellen rund um den Hausberg eingerichtet – darunter selbstgebaute Unterdrucktränken, Rinnen, Kübel und Schüsseln. Außerdem haben wir vereinzelt natürliche Wasserstellen wieder aufgefüllt.
Insgesamt konnten wir so rund 2.500 Liter Wasser für die heimische Tierwelt bereitstellen.
Unterstützung bekamen wir dabei von den Jägern der EJB Hoch-Weisel. Sie hatten aufgrund der Trockenheit bereits eigene Tränken im Revier aufgestellt und halfen uns mit ihrer Erfahrung und Revierkenntnis bei der Auswahl geeigneter Standorte für unsere zusätzlichen Wasserstellen. Vielen Dank dafür!
Dass die Aktion notwendig war, konnten wir schon kurze Zeit später sehen: An mehreren Tränken fanden sich bereits deutliche Wildspuren.
Mit dem Aufstellen ist es allerdings nicht getan. Solange der dringend benötigte Regen ausbleibt, werden die Wasserstellen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf wieder aufgefüllt.
Natürlich hoffen wir, dass der nächste ergiebige Regen möglichst bald kommt. Bis dahin machen wir weiter.
Denn für uns gehört zum Hausbergturm nicht nur der Turm selbst. Dazu gehört auch die Landschaft, die Natur und die Tierwelt rund um unseren Hausberg. Und wenn wir mit vergleichsweise einfachen Mitteln etwas dazu beitragen können, sie zu schützen, dann tun wir das gerne.














